Manchmal frage ich mich wirklich: Wo ist eigentlich dieser Monat hin verschwunden?
Ganz ehrlich – ich habe das Gefühl, der April hat einmal kurz Hallo gesagt, mir ein paar Termine vor die Füße geworfen… und ist dann einfach wieder gegangen. Ohne sich nochmal umzudrehen. 😅
Denn wenn ich so zurückblicke, war dieser Monat alles – nur nicht ruhig.
Kommunion, Osterferien, Alltag mit drei Kindern (allein das ist ja schon ein eigenes Genre 😂) – und dann kam noch etwas dazu, womit ich so gar nicht gerechnet hatte: der Abschied von unserem Kater. Die letzten Wochen waren intensiv, emotional und ehrlich gesagt auch ziemlich kräftezehrend.
Und irgendwo dazwischen… war ich. Mit meinem Bücherstapel. Der mich vermutlich auch einfach nur leicht vorwurfsvoll angeschaut hat.
Denn nein – ich habe im April definitiv nicht so viel gelesen, wie ich es mir vorgenommen hatte. Aber wisst ihr was? Ich habe gemerkt, dass das auch okay ist. Manchmal verschieben sich Prioritäten einfach. Und das Leben schreibt eben doch die dramatischeren Geschichten.
Was mich dann aber wirklich überrascht hat: Wie viele Bücher ich euch trotzdem vorgestellt habe.
Offenbar funktioniert mein Kopf nach dem Motto: „Wenn schon Chaos, dann wenigstens mit Büchern.“ 😄
Und ganz ehrlich – die Auswahl kann sich wirklich sehen lassen:
Ich durfte mit „All the Lost Souls“ in eine düstere, magische Welt eintauchen, habe mit „Kometenschauer“ wieder Sternzeichenmagie erlebt und wurde von „Der gefrorene Fluss“ komplett emotional abgeholt – eines meiner absoluten Highlights diesen Monat.
Auch „Gilded Ruin“ und „The Will of the Many“ haben mich mit ihren Welten und komplexen Geschichten richtig gepackt, während „Velvet Falls“ mich zwar nicht komplett überzeugen konnte, aber trotzdem neugierig auf mehr gemacht hat.
Mit „The Never List“ gab es spicy Fantasy, bei der ich definitiv nicht gelangweilt war, und „Mother of Death and Dawn“ hat mich emotional nochmal richtig erwischt – ebenfalls ein Highlight.
Dann gab es noch tiefgehende Einblicke mit „Die Psyche des Bösen“, düstere Intrigen in „Society of Death“ und eine Fortsetzung mit Höhen und kleinen Längen bei „The Robin on the Oak Throne“.
Und dann dieses Buch…
„Der Fährmann“ – keine Sternebewertung, sondern einfach nur: absolute Empfehlung.
Auch „Dire Bound“ hat mich mit seiner Welt überzeugt und gezeigt, wie viel Potenzial noch in der Reihe steckt.
Wenn ich das alles so sehe, denke ich mir:
Vielleicht war der April gar nicht so „buchlos“, wie er sich angefühlt hat. Vielleicht war er einfach… anders.
Ein Monat voller Gegensätze. Zwischen Stress und stillen Momenten. Zwischen Abschied und kleinen Auszeiten mit einem Buch.
Und jetzt?
Jetzt hoffe ich ehrlich gesagt einfach auf ein bisschen mehr Ruhe. Mehr Lesezeit. Mehr Zeit für all die Geschichten, die hier schon ungeduldig auf mich warten. Denn glaubt mir – mein SuB hat definitiv nicht weniger Verständnis als meine Kinder. 😅📚
Wie war euer April? Eher entspannt oder auch so ein kleines Chaos?