‚ Dear Reader – Devil’s Backbone Society’ von Tate James

Manchmal reicht schon ein Blick auf die Tropes-Liste und man weiß genau, dass man dieses Buch früher oder später lesen wird.

Enemies to Lovers? Secret Society? Why Choose? Dark College Romance? Ja, danke. Nehme ich. 😅

Genau so ging es mir mit Dear Reader – Devil’s Backbone Society’ von Tate James.

Und ganz ehrlich? Dieses Buch macht von Anfang an klar, dass es keine harmlose College-Romance werden möchte. Hier gibt es keine süßen Campus-Partys, keine lockeren Flirts und auch keine klassische Liebesgeschichte.

Stattdessen bekommt man eine düstere Welt voller Machtspiele, Manipulation, Geheimnisse und Menschen, bei denen man nie genau weiß, ob sie einen retten oder ruinieren wollen.

Und genau das macht den Reiz dieser Geschichte aus.

Schon der Einstieg hat mich sofort gepackt.

Wir werden als Leser direkt angesprochen und dadurch fühlt man sich sofort mitten im Geschehen. Es entsteht fast das Gefühl, selbst Teil dieser Geschichte zu sein, als würde man gemeinsam mit Ashley Schritt für Schritt in etwas hineingeraten, das viel größer und gefährlicher ist, als zunächst gedacht.

Ashley erhält ein Stipendium für die renommierte Neveah University.

Eigentlich die Chance ihres Lebens.

Ein Neuanfang.

Eine bessere Zukunft.

Doch ziemlich schnell wird klar, dass hinter den schönen Fassaden etwas ganz anderes lauert.

Denn kaum angekommen, gerät sie ins Visier ihres neuen Stiefbruders und seiner Clique.

Und diese Männer sind alles andere als die typischen College-Jungs.

Sie sind reich. Mächtig. Gefährlich.

Und offensichtlich verfolgen sie ihre ganz eigenen Pläne.

Was zunächst wie ein klassisches Bully-Romance-Szenario wirkt, entwickelt sich schnell zu etwas deutlich Düsterem.

Denn Ashley stößt auf ein Tagebuch.

Und mit diesem Tagebuch beginnt eigentlich erst das wahre Chaos.

Ich liebe Geschichten, in denen man das Gefühl hat, ständig nur die halbe Wahrheit zu kennen.

Genau das passiert hier.

Man sammelt Hinweise.

Man stellt Vermutungen auf.

Man glaubt zu verstehen, was vor sich geht.

Und wenige Kapitel später wird alles wieder infrage gestellt.

Immer wieder hatte ich beim Lesen dieses Gefühl von: “Warte mal … was passiert hier eigentlich wirklich?”

Und genau deshalb konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Devil’s Backbone Society ist dabei natürlich das Herzstück der Geschichte.

Eine geheime Gemeinschaft voller Regeln, Machtstrukturen und dunkler Rituale.

Je mehr man darüber erfährt, desto größer wird das Gefühl, dass hier etwas gewaltig schiefläuft.

Und trotzdem will man immer tiefer eintauchen.

Vielleicht gerade deshalb.

Die Atmosphäre lebt permanent von diesem unterschwelligen Unbehagen.

Von dem Gefühl, dass jederzeit etwas passieren könnte.

Dass hinter jeder Tür ein weiteres Geheimnis wartet.

Dass niemand wirklich die Wahrheit sagt.

Und dass Vertrauen hier vermutlich die gefährlichste Währung überhaupt ist.

Besonders gefallen hat mir dabei Ashley.

Sie hätte sehr leicht zur typischen Opferfigur werden können.

Wird sie aber nicht.

Natürlich gerät sie immer wieder in Situationen, die sie an ihre Grenzen bringen.

Natürlich trifft sie Entscheidungen, bei denen man sie manchmal am liebsten anschreien würde. 😅

Aber sie bleibt kämpferisch. Sie steht immer wieder auf. Sie hinterfragt Dinge.

Und genau das hat dafür gesorgt, dass ich gerne mit ihr durch dieses Chaos gegangen bin.

Die Männer wiederum sind genau das, was man in einer Why-Choose-Geschichte erwartet.

Jeder bringt seine eigene Dynamik mit.

Jeder hat Geheimnisse.

Jeder sorgt dafür, dass man seine Meinung über ihn gefühlt alle zwanzig Seiten ändern muss.

Mal wollte ich sie schütteln.

Mal mochte ich sie.

Mal habe ich ihnen kein einziges Wort geglaubt.

Und manchmal wusste ich selbst nicht mehr, auf welcher Seite ich eigentlich stehe.

Genau das hat unglaublich viel Spaß gemacht.

Die Chemie innerhalb der Gruppe funktioniert hervorragend und sorgt dafür, dass die Geschichte ständig in Bewegung bleibt.

Dabei geht es allerdings nie nur um Romantik.

Die Spannung, die Geheimnisse und die psychologischen Spielchen nehmen mindestens genauso viel Raum ein.

Wer hier ausschließlich wegen der Liebesgeschichte zugreift, bekommt deutlich mehr als das.

Der Schreibstil hat mich ebenfalls schnell abgeholt.

Direkt. Sarkastisch. Düster.

Und dabei unglaublich leicht wegzulesen.

Die Seiten fliegen nur so dahin und ehe man sich versieht, ist man schon wieder viel weiter, als ursprünglich geplant.

Oder mitten in der Nacht angekommen.

Passiert. 😅

Besonders gelungen fand ich, wie oft das Buch mit Erwartungen spielt.

Gerade wenn man glaubt, endlich zu verstehen, wer gut und wer böse ist, verschiebt sich wieder alles.

Diese ständige Unsicherheit hat für mich einen großen Teil der Faszination ausgemacht.

Allerdings sollte man wissen, worauf man sich hier einlässt.

Dear Reader ist keine leichte Geschichte.

Die Themen sind düster, die Figuren moralisch fragwürdig und viele Situationen bewegen sich weit entfernt von klassischen Wohlfühlromanzen.

Deshalb sind die Content Notes hier definitiv keine Dekoration.

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – entwickelt das Buch eine enorme Sogwirkung.

Und dann kommt dieses Ende.

Dieses wirklich fiese, gemeine Ende.

Das Ende eines ersten Bandes, bei dem man genau weiß, dass die eigentliche Katastrophe vermutlich gerade erst begonnen hat.

Und natürlich hört das Buch genau dort auf.

Danke auch. 😭

Dear Reader ist düster, intensiv, voller Geheimnisse und genau die Art von Geschichte, die einen permanent zwischen Faszination und Verzweiflung schwanken lässt.

Die Mischung aus Secret Society, Dark College Setting, Why Choose und psychologischen Machtspielen hat für mich hervorragend funktioniert.

Nicht jede Figur ist sympathisch.

Nicht jede Entscheidung nachvollziehbar.

Aber genau das macht den Reiz aus.

Für mich war dieser Auftakt das sprichwörtliche Auge des Hurrikans.

Und ich habe das Gefühl, dass der eigentliche Sturm erst noch kommt.

🖤🖤🖤🖤

4 von 5 dunklen Herzen


A Light Will Spark’ von Beril Kehribar

Kennt ihr diese Fortsetzungen, bei denen man das Ende des ersten Bandes noch so präsent im Kopf hat, dass man praktisch sofort wieder in der Geschichte steckt?

Genau so ging es mir mit ‚A Light Will Spark’ von Beril Kehribar.

Da zwischen den beiden Bänden nicht besonders viel Zeit vergangen ist, waren die Ereignisse aus dem ersten Teil noch erstaunlich präsent. Vor allem dieser fiese Cliffhanger hatte sich ziemlich hartnäckig in meinem Gedächtnis festgesetzt. Umso neugieriger war ich natürlich darauf, wie Beril Kehribar die Geschichte rund um Aurelia, Nathanael und die Geheimnisse der Hill Cove Boarding School zu Ende führen würde.

Eines kann ich direkt vorwegnehmen: Atmosphärisch hat mich die Autorin auch diesmal wieder absolut abgeholt.

Schon nach wenigen Seiten war ich zurück in dieser düsteren Welt voller Schatten, Geheimnisse und Bedrohungen. Gerade die Mischung aus Dark Academia, Internatssetting und übernatürlichen Elementen funktioniert für mich nach wie vor unglaublich gut. Die Hill Cove Boarding School hat etwas Unheimliches an sich, das sich durch beide Bände zieht und der Geschichte ihren ganz eigenen Charakter verleiht.

Auch der Schreibstil hat mir wieder gefallen. Er liest sich angenehm flüssig, sorgt für ein gutes Lesetempo und schafft es gleichzeitig, die eher dunkle Stimmung der Handlung einzufangen. Besonders die Szenen, in denen sich die Gefahr langsam zuspitzt oder die Bedrohung immer greifbarer wird, haben für mich sehr gut funktioniert.

Trotzdem gab es leider wieder einen Punkt, mit dem ich schon im ersten Band etwas gehadert habe: Aurelia.

Ich weiß, dass sie als Figur viel durchmacht. Ihre Kräfte entwickeln sich immer weiter, sie muss Entscheidungen treffen, die ihr Leben verändern können, und zusätzlich kämpft sie mit Ängsten, Zweifeln und Unsicherheiten. Vieles davon ist absolut nachvollziehbar. Trotzdem hatte ich während des Lesens immer wieder das Gefühl, dass sie sich gedanklich im Kreis dreht. Manche Konflikte wurden für meinen Geschmack etwas zu oft durchgekaut, wodurch sich die Handlung stellenweise langsamer anfühlte, als sie eigentlich hätte sein müssen.

Dabei muss ich fairerweise sagen, dass man durchaus eine Entwicklung bei ihr erkennen kann. Sie wirkt insgesamt reflektierter und beginnt nach und nach, mehr Verantwortung für ihre Fähigkeiten und ihre Entscheidungen zu übernehmen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass dieser Prozess etwas klarer und konsequenter spürbar gewesen wäre.

Auch die Beziehung zwischen Aurelia und Nathanael entwickelt sich weiter. Gerade die verbotenen Aspekte ihrer Verbindung sorgen immer wieder für emotionale Momente und verleihen ihrer Dynamik mehr Tiefe als noch im ersten Band. Man merkt, dass die beiden inzwischen deutlich mehr miteinander verbindet als bloße Anziehung.

Und trotzdem fehlte mir persönlich dieses letzte Quäntchen Gefühl.

Ich mochte die beiden zusammen, ich konnte ihre Entwicklung nachvollziehen und ich habe verstanden, warum sie füreinander wichtig sind. Aber dieses komplette Mitfiebern, dieses emotionale Investiertsein, das mich manche Romantasy-Paare fühlen lassen, wollte sich bei mir leider nicht einstellen.

Gerade deshalb konnte mich die Geschichte emotional nie ganz so packen, wie ich es mir erhofft hatte.

Hinzu kommt, dass die Handlung im Mittelteil immer wieder kleine Längen hatte. Obwohl die Spannung grundsätzlich vorhanden ist und die Bedrohung im Hintergrund ständig spürbar bleibt, gab es einige Passagen, die sich für mich etwas gezogen haben. Nicht dramatisch, aber genug, um meinen Lesefluss gelegentlich auszubremsen.

Dabei finde ich die Grundidee der Dilogie nach wie vor wirklich gelungen. Das Zusammenspiel aus Dunkelheit, Magie, Geheimnissen und verbotenen Gefühlen bietet eigentlich alles, was ich an Dark-Academia-Fantasy mag. Umso mehr hätte ich mir gewünscht, emotional noch stärker mit den Figuren verbunden zu sein.

Trotzdem hatte ich insgesamt eine gute Lesezeit mit dem Buch. Die Atmosphäre stimmt, die Welt funktioniert und die Geschichte bekommt einen runden Abschluss. Auch wenn mich die Dilogie am Ende nicht vollständig überzeugen konnte, verstehe ich absolut, warum viele Leserinnen und Leser diese Reihe lieben.

A Light Will Spark schließt die School-of-Darkness-Dilogie atmosphärisch und spannend ab. Die düstere Internatsstimmung, die übernatürlichen Elemente und die stetig wachsende Bedrohung sorgen für eine fesselnde Kulisse, in die man gerne zurückkehrt.

Leider konnte mich Aurelia als Hauptfigur auch im zweiten Band nicht vollständig erreichen und einige Längen im Mittelteil haben meinen Lesefluss etwas gebremst. Dennoch bietet die Geschichte einen gelungenen Abschluss für alle, die bereits Band eins mochten und wissen möchten, wie Aurelias und Nathanaels Weg endet.

Für mich eine solide Fortsetzung mit starker Atmosphäre, die emotional aber hinter meinen Erwartungen geblieben ist.

🖤🖤🖤✨

3,5 von 5 Sternen


‚Nebelbeute’ von Benjamin Cors

Manchmal wird man von einem Buch schon lange vor dem Lesen angefixt.

Nicht wegen des Klappentextes. Nicht wegen des Covers. Sondern wegen euch.

Ganz ehrlich: Ich weiß gar nicht, wie viele begeisterte Rezensionen ich zu Nebelbeute’ von Benjamin Cors gesehen habe, bevor das Buch überhaupt bei mir eingezogen ist. Egal wo ich hingeschaut habe – überall wurde geschwärmt. Und das Schlimmste daran? Es war nicht eine einzige mittelmäßige Meinung dabei. 😅

Entsprechend hoch waren meine Erwartungen.

Und ihr kennt das sicher: Je größer die Vorfreude, desto größer manchmal auch die Angst, am Ende enttäuscht zu werden.

Zum Glück war das hier nicht der Fall.

Auch wenn wir zwei zu Beginn erst einmal einen kleinen Holperstart hatten.

Nebelbeute ist mittlerweile der dritte Band rund um die Gruppe 4 und auch wenn die Fälle grundsätzlich abgeschlossen sind, würde ich jedem empfehlen, die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Nicht wegen des eigentlichen Falls, sondern wegen der Figuren. Denn genau die machen für mich einen großen Teil des Reizes dieser Reihe aus.

Diesmal steht zunächst Mila Weiss im Mittelpunkt.

Und da muss ich direkt gestehen: Von allen Mitgliedern der Gruppe 4 war sie bislang immer die Figur, mit der ich am wenigsten warm geworden bin.

Nicht, weil sie schlecht geschrieben wäre.

Ganz im Gegenteil.

Aber während ich die anderen schon längst ins Herz geschlossen hatte, blieb zwischen Mila und mir immer eine gewisse Distanz.

Deshalb fiel mir der Einstieg tatsächlich etwas schwerer als bei den Vorgängern.

Mila hat sich eine Auszeit genommen, um auf eigene Faust einem Fall aus ihrer Vergangenheit nachzugehen. Einem Fall, der sie nie wirklich losgelassen hat und der sie nun in ein abgelegenes Bergdorf führt.

Eigentlich ein spannender Ausgangspunkt.

Trotzdem brauchte ich ein wenig, um vollständig in die Geschichte hineinzufinden.

Das änderte sich schlagartig in dem Moment, als die restliche Gruppe 4 wieder auf der Bildfläche erschien.

Ab da war ich verloren. Im allerbesten Sinne.

Denn sobald Jakob Krogh und die anderen Ermittler ins Geschehen eingreifen, entwickelt das Buch genau die Dynamik, die ich an dieser Reihe so liebe.

Man merkt inzwischen einfach, wie sehr dieses Team zusammengewachsen ist.

Jeder bringt seine eigenen Stärken mit, jeder hat seine Macken und genau dadurch wirken die Figuren inzwischen unglaublich vertraut.

Es fühlt sich fast ein bisschen an, als würde man alte Bekannte wieder treffen.

Besonders gefallen hat mir auch diesmal wieder das Setting.

Benjamin Cors beweist erneut, wie wichtig Atmosphäre für einen Thriller sein kann.

Das abgelegene Bergdorf, die verschneiten Straßen, die zunehmende Isolation und dieser allgegenwärtige Nebel haben bei mir sofort Bilder im Kopf entstehen lassen.

Es ist eines dieser Settings, bei denen man schon früh spürt, dass etwas nicht stimmt.

Die Dorfbewohner wirken verschlossen.

Antworten werden nur zögerlich gegeben.

Jeder scheint etwas zu wissen, aber niemand möchte darüber sprechen.

Und je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto stärker wird dieses Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas Dunkles verborgen liegt.

Genau solche Schauplätze liebe ich in Thrillern.

Sie erzeugen Spannung, bevor überhaupt etwas passiert.

Und genau das funktioniert hier hervorragend.

Wie schon in den vorherigen Bänden wechselt auch diesmal regelmäßig die Perspektive.

Wir begleiten nicht nur die Ermittler, sondern erhalten immer wieder Einblicke in andere Figuren und deren Sichtweisen.

Normalerweise kann so etwas schnell unübersichtlich werden.

Hier sorgt es jedoch dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt.

Man bekommt gerade genug Informationen, um neue Theorien aufzustellen.

Und gleichzeitig nie genug, um sich wirklich sicher zu sein.

Ich habe jedenfalls mehrfach geglaubt, den Fall durchschaut zu haben.

Und lag komplett daneben. 😅

Die Auflösung hat mich tatsächlich überrascht.

Ich war fest davon überzeugt, den Täter längst identifiziert zu haben.

Tja. Offensichtlich wäre ich eine katastrophale Ermittlerin.

Genau solche Momente liebe ich allerdings.

Wenn ein Thriller es schafft, falsche Fährten glaubwürdig auszulegen, ohne dabei unfair zu werden.

Benjamin Cors gelingt genau das.

Die Hinweise sind da.

Man übersieht sie nur.

Oder interpretiert sie falsch.

Und genau dadurch macht die Auflösung am Ende umso mehr Spaß.

Was ich an der gesamten Reihe inzwischen besonders schätze, ist die Mischung aus klassischer Ermittlungsarbeit und moderner Spannung.

Keine übertriebenen Actionsequenzen.

Keine völlig absurden Wendungen.

Stattdessen solide Ermittlungen, interessante Figuren, psychologische Abgründe, Zeitdruck und jede Menge Sackgassen.

Genau so mag ich meine Thriller.

Dabei verliert das Buch nie das Tempo.

Selbst die ruhigeren Momente dienen dazu, Figuren weiterzuentwickeln oder neue Hinweise einzustreuen.

Langweilig wird es nie.

Und genau deshalb sind die Seiten bei mir wieder nur so dahingeflogen.

Nebelbeute hat vielleicht ein paar Kapitel gebraucht, um mich vollständig abzuholen, danach konnte ich das Buch allerdings kaum noch aus der Hand legen.

Die düstere Atmosphäre, das eingeschneite Bergdorf, die vielen falschen Spuren und vor allem die mittlerweile großartig eingespielte Gruppe 4 haben dafür gesorgt, dass ich wieder komplett in der Geschichte versunken bin.

Benjamin Cors liefert erneut einen Thriller ab, der spannend, atmosphärisch und unglaublich unterhaltsam ist.

Und ganz ehrlich?

Ich hoffe sehr, dass dies noch lange nicht der letzte Fall für die Gruppe 4 gewesen ist.

Denn von diesem Ermittlerteam würde ich jederzeit noch viele weitere Fälle lesen.

🖤🖤🖤🖤🖤

5 von 5 Sternen