Wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, schaut man automatisch zurück. Auf all die Bücher, die einen begleitet haben. Auf Highlights, Enttäuschungen, Lieblingsfiguren – und manchmal auch auf Dinge, von denen man nie gedacht hätte, dass sie einmal dazugehören würden.
Für mich war eines dieser überraschenden Highlights in diesem Jahr ganz klar: mein PocketBook. Mein erster E-Reader.
Und glaubt mir: Ich war lange Zeit absolut im Team „echte Bücher“. Gedruckte Seiten, der Geruch von Papier, das Umblättern, das Regal voller Geschichten – das alles liebe ich nach wie vor. Ein E-Reader konnte für mich nie ein Ersatz sein. Wollte er aber am Ende auch gar nicht.Irgendwann kam dann doch dieser Moment, in dem ich gemerkt habe: Lesen verändert sich. Mein Alltag verändert sich. Und warum sollte ich mich dem komplett verschließen? Hörbücher begleiten mich schon lange, vor allem unterwegs. Und genau dort – auf Reisen, im Urlaub, im Bett, auf dem Sofa – hat mein PocketBook plötzlich seinen Platz gefunden.
Er ersetzt meine Bücher nicht. Aber er ergänzt sie auf eine Weise, die ich vorher völlig unterschätzt habe.
Was ich besonders liebe: das Lesen bei schlechtem Licht. Dieses sanfte, augenschonende Leuchten, wenn es draußen dämmert oder abends schon dunkel ist. Kein Hantieren mehr mit Lampen, kein ungünstiger Schattenwurf, kein Zusammenkneifen der Augen. Lesen wird dadurch einfach entspannter – gerade abends.
Auch unterwegs ist das PocketBook ein Geschenk. Mehrere Bücher immer dabei, ohne schweres Gepäck. Spontan ein neues Buch anfangen? Kein Problem. Und plötzlich lese ich auch wieder mehr zwischendurch – ein paar Seiten hier, ein Kapitel dort.
Ein ganz besonderes Extra ist für mich aber die Community. Teil des PocketBook-Bloggerteams zu sein, bedeutet nicht nur Technik zu nutzen, sondern auch Austausch. Leserunden, gemeinsame Diskussionen, kleine Überraschungen im Briefkasten – all das schafft Nähe und Verbundenheit unter Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen: Geschichten.
Am Ende dieses Jahres kann ich ehrlich sagen: Meine Liebe zu gedruckten Büchern ist ungebrochen. Aber mein PocketBook hat sich leise, unaufdringlich und ganz selbstverständlich in mein Leseleben geschlichen – und dort seinen festen Platz gefunden.
Und jetzt interessiert mich eure Meinung:
Seid ihr Team Papier und Buchregal?
Oder habt ihr dem E-Reader längst einen Platz in eurem Alltag gegeben?
Oder vielleicht beides – so wie ich inzwischen?
Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen 📚✨
